Das Kaninchenheim

 Die Entscheidung ein Kaninchen aufzunehmen, so schön es auch ist, muss gut überdacht werden.

  • - ist genügend Platz vorhanden
  • -kann ich dem Tier den richtigen Standort bieten und, und, und....

Hat man das erste Mal alles begutachtet, kann es auch schon los gehen mit "Unser Kaninchenheim soll schöner werden".

Der Käfig sollte ausreichend groß sein, je nach Größe und Anzahl der Tiere. Für meinen Farbzwerg habe ich eine Käfiggrundfläche von ca. 1 qm, der Käfig ist sein persönlicher Raum in dem er sich zurück ziehen kann und wo er alles hat. Dann kommen noch ca. 3qm Auslauf, die ich für ihm von meinem  Zimmer abgeteilt hab.

Das Wichtigste, wie ich aber finde ist die Käfigausstattung. Benötigt werden Gegenstände wie:

 -Futternapf: Dafür reicht ein Tonschale, sie sollte aber nicht zu tief sein, ruhig etwas flacher und dafür etwas größer. Ton ist haltbarer, kann schlecht angeknabbert werden, ist super leicht zu reinigen und kann nicht umgeschmissen werden.

 -Tränke: Ich habe viele Möglichkeiten ausprobiert, einen Napf, von dem ich nicht wirklich überzeugt war, weil immer wieder Dreck rein kommt und man 10 mal am Tag neues Wasser reinfüllen kann, eine Flasche mit Metallkugel, ist nicht schlecht, aber wenn sich Dreck in das Röhrchen setzt, kommt entweder kein Wasser raus oder die Flasche läuft die ganze Zeit aus. Ich persönlich finde die Nippelflaschen toll, die werden von außen am Käfig angebracht, und sind durch eine Klappe von außen zu befüllen, das Ventil ist dichter als bei der anderen und doch einfach für die Kleinen zu bedienen. Im Sommer bleibt das Wasser schön frisch und es bilden sich keine Algen. Henry hatte die Wahl zwischen diese drei Möglichkeiten und er hat sich für die Letztere entschieden. Zum Glück.

Auch wenn es Gegner bezüglich der Tränken gibt, gibt es von mir ein klares dafür. Wie viele andere Menschen, bin ich berufstätig, bin den ganzen Tag nicht zu Hause, da ist eine Flasche angebrachter:

  • das Wasser bleibt sauber

  • die Einstreu bleibt trocken

  • das sie schwer zu reinigen sind kann ich nicht sagen der Bottich kann mit heißem Wasser ausgespült werden und eventueller Kalk am Metallnippel kann mit Zitronensaft entfernt werden oder mit Essigecense

  • der Bottich ist von Außen zu befüllen, so das man die Tiere nicht ständig stören muss um denen Wasser zu geben

  • die Körperhaltung ist auch nicht wirklich fremd für ein Kaninchen, denn beim knabbern von Holz / Ästen und erhaschen von frischen Trieben, nehmen die Tiere noch ganz andere Haltungen an, die Flasche sollte jedoch nicht zu tief und nicht zu hoch hängen

-Toilette: Ist praktisch, weil der Käfig dementsprechend seltener gereinigt werden muss. Die Toilette sollte am besten in einer Ecke sein, dafür gibt es bestimmte Käfigeinsätze. Wenn ein Kaninchen an der Toilette gewöhnt ist und nur darauf macht, braucht man nur 3 bis 4 mal in der Woche die Toiletteneinstreu erneuern und nicht die ganze Käfigeinstreu.

- und was zum Klettern, bzw. eine Aussichtsplattform: Es werden verschiedene Gegenstände in Zoofachgeschäften angeboten, wie z.B. eine Treppe, die man in den Käfig stellen kann, Etagen die sich kinderleicht am  Gitter befestigen lassen uns das Schönste ist, das es alles nauturbelassen ist.

Im Auslauf kann man dann noch andere Gegenstände hinstellen, wie Kuschelkissen, kleine Hindernisse, alles was für Kaninchen interessant ist.

Was aber im Auslauf nichts zu suchen hat, ist Futter. Tiere müssen einen festen Ort haben wo sie ihr Futter bekommen, es ist am besten, wenn dieser im Käfig ist, so ist sichergestellt, das die Tiere nach einiger Zeit auch von alleine in den Käfig gehen und zwar dann, wenn sie Hunger oder Durst bekommen. Futter außerhalb vom Käfig sollte wenn, dann als Leckerchen gegeben werden, zur Belohnung und zwischendurch.

 

 Die richtige Einstreu

Es werden so viele verschiedene Einstreu im Handel angeboten und ich habe  so viel ausprobiert, schon damals, bei den Hamstern und Rennmäusen , aber jetzt habe ich die EINSTREU gefunden, mit der ich richtig zufrieden bin, und ich denke Henry ist es auch. Hier meine Tipps:

 

Ich halte nicht viel, von den handelsüblichen Hobelspänen, die sind sehr grob, spröde und splittrig, die Verletzungsgefahr ist hierbei recht hoch, durch Staub der sich in die Augen legt und dann rausgerieben wird, Splitter die sich in die Pfoten gestoßen werden, aber auch, wofür ich überhaupt kein Verständnis habe und auch wirklich nichts in der Kleintierstreu zu suchen hat sind Tackernadeln, Nägel oder Schrauben, diese Gegenstände haben in der Nähe von Tieren überhaupt nichts zu suchen.

 

Strohpellets

Ein weiteres Produkt, was ich empfehlen kann, vor allem für Kaninchen, die zu den Toilettengängern zählen, sind Strohpellets. Sie sind einfach zu handhaben, es droht keine Erstickungsgefahr beim anknabbern, wie es z.B. bei normalem Katzen-Klumpstreu der Fall ist, es bindet Gerüche, ist saugstark, wenn es mit Feuchtigkeit in Verbindung kommt, zerfallen die Pellets. Und auch hier wieder 100 % Natur.

 

Heu

Heu tue ich immer gerne in die Raufe, die Kaninchen rupfen es dann nach Herzenslust heraus, es wird zerknabbert, gefressen, herumgeschoben, und, und, und...

 


Stroh

Stroh kommt bei mir in den Käfig, dabei achte ich immer darauf, das es nicht so grob ist, denn mit feinerem  Stroh können Kaninchen ihre Schlafstätte schön auspolstern, und es kann dann noch als Mitternachtsschmaus herhalten.

 


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