Anschaffung

 

Tipps bei der Anschaffung

1,2 oder ganz viele?

Also , eines vorweg, Kaninchen sollten im bestenfall mindestens zu zweit gehalten werden, einfach der sozialen Kontakte wegen.

Aber was muss ich denn alles beachten?

1. Ein Kaninchen braucht schon Platz, zwei brauchen dann natürlich noch mehr Platz, man rechnet 2 qm für ein Tier

2. Was nehme ich?

Halte ich mehrere Tiere, sollte es eine gemischte Gruppe sein, z.B. eine Häsin und ein Bock, diese variante geht eigentlich immer gut, Vorraussetzung ist, der Bock ist kastriert, sonst gibs ganz schnell Nachwuchs, das vielleicht sogar von Geschwistern, was unangenehme Folgen haben kann. Zwei Häsinin oder zwei Böcke vertragen sich nur selten dauerhaft gut.

3. Ab  wann muss ich den Bock kastrieren lassen?

Am besten ist eine Frühkastration, die wird zwischen der 8. und 10. Lebenswoche gemacht, der Vorteil ist, das man die Tiere ohne Quarantainezeit wieder zusammen setzen kann, ist der Bock älter, muss er mindestens 6 Wochen allein bleiben weil er dann in der Zeit noch zeugungsfähig ist, nach den 6 Wochen müsste man sie wieder komplett aneinander gewöhnen.

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Kaninchen stubenrein bekommen:

Kaninchen sind von Haus aus sehr reinliche Tiere, sie suchen sich eine bestimmte Ecke aus in der sie ihr Geschäft machen. Wenn man in diese Ecke dann eine Ecktoilette hinstellt, stehen die Chancen gut, dass das Kaninchen auch weiterhin in diese Ecke macht.

Tipps, wie sie in manchen Büchern stehen, wie zum Beispiel, die Bobbels aufsammeln und in die Toilette legen, oder wenn man merkt, dass das Kaninchen sein Geschäft machen will, nehmen und in die Toilette setzen, haben mir nicht geholfen, denn wenn Kaninchen "auf Toilette" gehen, wollen sie ihre Ruhe haben.

Henry ist auch nicht von Anfang an auf Toilette gegangen, im Gegenteil, aber eines muss man ihm lassen, er hat von Anfang an nie beim Freilauf in die Wohnung gemacht. Damit Henry lernte auf Toilette zu gehen,  habe ich ihm seinen Käfig so aufgeteilt, das er einen Ruheplatz, einen Fressplatz und eine Toilette hat. Diese Plätze habe ich in Ecken eingerichtet, in eine Ecke ein Haus, in die andere einen Fressnapf und eine Wasserquelle und in einer Ecke die Toilette. Immer wenn er an einer anderen Stelle gemacht hat, habe ich diese sauber gemacht, desinfiziert und etwas dahin gestellt, was zum Klettern oder so, bis alle Stellen irgendwann belegt waren und nur die Ecktoilette in Frage kam. Jetzt ist es bei ihm so drin, das er nur noch da macht.

Spazieren an der Leine

Die einen raten davon ab, ich kann es nur empfehlen. Im Handel sind Kaninchen-Garnituren erhältlich, bestehend aus einem Geschirr und einer Leine.

Nicht jedes Tier läuft von Anfang an an der Leine oder kann gar das Geschirr am Körper haben, aber man kann es versuchen es daran zu gewöhnen. Dabei muss man immer ruhig mit dem Tier umgehen, bei manchen Tieren hilft es auch, wenn man mit ihnen redet, immer mit ruhiger und gedämpfter Stimme. Erst legt man einen Gurt an und dann auch mal den anderen, aber sobald das Tier sich unwohl fühlt, nimmt man es wieder ab und redet dem Tier gut zu und belohnt es dafür, dass es so lange ausgehalten hat.

Bei Henry hat es besonders schnell geklappt.

Aber wenn das Kaninchen absolut von dem Geschirr nichts wissen will, lässt man es, man tut ihm sonst kein Gefallen damit.

Sollte es aber klappen, heißt es aber nicht,  dass man das Kaninchen, nur weil es am Geschirr läuft, unbeaufsichtigt lassen kann. Wir als Halter haben die Pflicht immer dabei zu sein, wenn es angeleint ist. Ein Kaninchen ist kein Hund, das Hoppelchen entscheidet, wo es lang geht, die Leine ist nur dazu da, um im Notfall schnell eingreifen zu können, sprich, wenn es irgendwo dran schnüffeln oder knabbern will, was ihm nicht bekommen könnte.

Henry und ich haben viel Spaß, wenn wir mal ins Grüne fahren, er durch Gras hoppeln und hüpfen kann und ich immer weiß wo er denn ist.

 Kaninchen kleine Tricks beibringen

Kaninchen sind von Natur aus schon talentiert, schließlich bringen sie uns immer wieder zum Lachen, wenn wir sie mal genau beobachten. Kleine Tricks wie "Männchen" machen, kann man den Kleinen "beibringen" in dem man sie mit einem Leckerchen dazu animiert. Es ist eine ganz normales Verhalten, denn in freier Wildbahn stellen sich die Wackelnasen auf die Hinterbeine um ihre Umwelt genauer zu beobachten und um nach Feinden Ausschau zu halten.


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